
Zurab Gagnidze (The Shin) – Bass, Gesang

Es ist 15.30 Uhr als ich eintreffe , die Musiker sind schon seit ein paar Stunden da und proben noch einzelne Passagen. Nachdem ich während der Mittagszeit eine Veranstaltung in voller Sonne fotografiert habe, finde ich mich nun in einem fensterlosen, dunklen Saal wieder. Die Atmosphäre ist geprägt von ruhigem, konzentriertem Arbeiten. Auf der Bühne verständigen die Musiker sich in 4 Sprachen: Georgisch, Lettisch, Russisch und Deutsch…über der Bühne wird das Licht eingerichtet (das heißt es ist kurz an bis es passt und dann wieder lange aus..) und ich versuche in den Momenten in denen es ausreichend hell ist etwas von der Stimmung einzufangen.
Valts Pūce - Akkordeon Zurab Gagnidze (The Shin)– Bass, Gesang
Mamuka Gaganidze (The Shin) – Percussion, Gesang
Mamuka Gaganidze und Zaza Miminoshvili während des Soundchecks
19.00 Uhr: Die insgesamt 11 köpfige Formation beim letzten Soundcheck vor dem Auftritt.

Die Musiker der in Deutschland lebenden georgischen Ethno-Jazz Band „The Shin“ und der lettische Komponist Valts Pūce (Akkordion) trafen sich zufällig vor zwei Jahren beim Porta Weltmusik Festival (Lettland). Das führte zu einer aufregenden Studiosession im Sommer 2009 in der Datscha von Valts Pūce an der Ostseeküste. Daraus entwickelte sich ein spannungsvolles weltmusikalisches Crossover aus nordischer, baltischer Ruhe und der Emotionalität des kaukasischen Südens. Beides wird in “Es Ari” zu einem wunderbaren Werk verflochten.

Arbeitsnotizen..
Backstageromantik…
Raimonds Ozols (Geige) beim Aufwärmen in der Garderobe.

Zurab Gagnidze (Bass, Gesang) im Gespräch.

19.45 Uhr: Nur noch wenige Minuten bis zum Auftritt.
Zaza Miminoshvili (The Shin) -Gitarre
Zurab Gagnidze (The Shin)– Bass, Gesang
Alexandre Chumburidze – Tanz, Doli , Gesang
“Wir sind die Menschen kleiner Welten. Wir existieren, obwohl es schwierig für Euch ist, uns zu bemerken. Wir brauchen diese Welt und diese Luft genauso wie Ihr, Menschen großer Welten…”
Wie klein meine Welt ist und wie wenig ich von der großen oder von anderen kleinen weiß, ist mir an diesem Abend wieder sehr deutlich geworden… aber da gibt es ja noch die Musik, die Brücken baut..
Alexandre Chumburidze (Tanz, Doli , Gesang) sorgt für temperamentvolle Tanzeinlagen
by admin
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